Solothurn intensiv mit dem DBCMeilen

Solothurn hat sich richtig angestrengt für uns: morgens mystische Nebelfetzen über dem Jura, erstaunlich angenehme Temperaturen mit Sonnenschein tagsüber, die Aare fürs Rennen im schönstem Türkisblau strahlend. Los geht’s zum 4. Drachenbootrennen in der Aarestadt und zum zweiten Mal mit Meilemer Beteiligung.

Und wir haben uns auch richtig angestrengt!

Das Team: eine gute Mischung aus motivierten Neulingen sowie einigen erfahreneren Paddlerinnen und Paddlern. 

Die Konkurrenz: hart. Uns natürlich bestens bekannt, in Überzahl wie immer. Greifensee stellt mit den Pink Paddlern stolze vier Boote, Eglisau bietet zusätzlich sein Juniorenteam.

Die Strecke: ca. 150 Meter kurz – oder lang, je nachdem.

Wir nehmen das Rennen als beste Gelegenheit zu zeigen was wir uns in den Trainings erarbeitet haben. Start, catch, timing. Dank guter Stimmung, genug Ernsthaftigkeit, mentaler und körperlicher Vorbereitung unmittelbar vor dem Lauf starten wir ins erste Rennen. Richi hat nicht nur gesteuert, sondern uns auch vor jedem Lauf bestens vorbereitet.

Eine super Truppe, die Ansagen und Vorbereitungen fokussiert aufnimmt und umsetzt gewinnt wohl verdient den ersten Lauf! Hurraaaaaa – sauguter Start! Freude herrscht.

Um die Mittagszeit gibt es dann einen Dämpfer im zweiten Lauf: das mit dem Timing und auch die Tücken des Windes lassen unser Boot leicht abdriften. Das hat natürlich Konsequenzen für unsere Zeiten (Gesamtsumme zählt). Schliesslich zeigen wir uns beim dritten Lauf nochmals von unserer besten Seite: Timing Top, Kampfbereitschaft (wie übrigens bei jedem Mal) 100% und Motivation – sowas von!

Gewonnen haben wir nicht – die Teamleistung und die positive Stimmung, der Wille am Kämpfen haben gewonnen, megastarke Leistung für eine Mannschaft, die in dieser Zusammensetzung noch wenig Erfahrung hat. Wir dürfen stolz auf uns sein! Und einen Riesenspass hatten wir selbstverständlich auch. In den Pausen haben uns ausserdem Familien, Freunde, Kinder unterstützt und während der Rennen bejubelt. Alle zusammen haben wir das Finalrennen verfolgt und die schöne Stimmung an der Aare genossen.

Wir haben dann später noch viel gefeiert und getanzt nach der Siegerehrung auf dem Festivalgelände. Alle Konkurrenten glücklich vereint bei gekühlten Getränken und beim Tanz. Sehr intensiv war auch die Zugfahrt nach Zürich zurück. Ein wildes Partyabteil, das seinesgleichen sucht. Laut, heftig, singend, tanzend. Hochmotiviert wie bei jedem Drachenbootrennen eben auch.

Riesendankeschön einem super sympathischen motivierten Team um und auf der Aare! Matti und Liam, die einmal mehr eingesprungen sind und allen Freunden und Familien, die uns zugejubelt haben. Danke Richi fürs Organisieren, Engagieren, Motivieren, Steuermann sein.

Was für ein wunderschöner Tag!

16. Drachenboot-Europameisterschaft

Beitrag verfasst Zora:

Starke Leistung des Schweizer Nationalteams an der 16. Drachenboot-Europameisterschaft in München mit Meilemer Beteiligung.

Bei den 16. EDBF Drachenboot-Europameisterschaften auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleissheim war das Schweizer Nationalteam am Start – zusammengestellt aus den Clubs Greifensee, Eglisau und vier Paddlern von uns aus Meilen.

Nach einem halben Jahr Training und unzähligen Kilometern auf dem Greifensee ging es am 7. Juli endlich los. Nach drei Stunden Fahrt mit zwei Bussen und dem Hänger kamen wir direkt an der Regattastrecke an.

Hier spielten sich die nächsten Tage ab. Das Gewässer begrüsste uns beim ersten Training gleich mit ein paar ordentlichen Wellen. Nach den ersten Startübungen, etwas Gegner-Beobachten und dem Begrüssen von alten Bekannten und Sportfreunden bezogen wir erst einmal unser Hotel.

Eröffnung und Ruhe vor dem Sturm

Am Mittwochmorgen nutzten wir die letzten Trainingszeiten auf dem Wasser. Abends folgte die Eröffnungszeremonie: Der EM-Drache wurde erweckt und die 21 Nationalteams begrüsst. Wir Schweizer haben uns beim Einmarsch mit unseren Trycheln ordentlich Gehör verschafft. Neben Reden, einer Kampfsport-Show und Blasmusik gab es zum Schluss noch eine Drachenboot-Hymne – die klang allerdings verdächtig nach KI.

Am Donnerstag starteten für einige Teams die 1000-Meter-Rennen. Wir hatten spielfrei und nutzten den Tag für einen Ausflug nach München, wo uns ein Teammitglied die Stadt zeigte.

Freitag: Erstes Rennen, erste Medaille!

Am Freitagmorgen wurde es ernst. Mit viel Fokus und etwas Nervosität fuhren wir zum Gelände. Nach Aufwärmen und Fokus-Übung gingen wir über 200 Meter im Premier Mixed Standardboot an den Start.

Schon nach dem ersten Lauf standen wir direkt im Grand Final. Dort haben wir noch einmal alles reingeworfen – und hatten im Ziel riesigen Grund zum Jubeln: Platz 3 und Bronze im allerersten Rennen!

Viel Zeit zum Freuen blieb den Frauen aber nicht. Sie mussten direkt weiter zum ersten Lauf im Smallboat Premier Women. Zwischen Lauf und Weiterfahrt ging es noch schnell aufs Podest zur Medaillenübergabe für das Standardboot – und direkt wieder aufs Wasser. Für ein zweites Podest hat es ganz knapp nicht gereicht, aber die zwei 4. Plätze im Grand Final (Women und Open Smallboat) können sich absolut sehen lassen.

Samstag & Sonntag: 500m und die 2000m-Verfolgung Am Samstag ging es auf die 500 Meter. Wegen der enormen Hitze flüchteten wir in den Pausen in den Schatten unter die Bäume. In den Finals ging es extrem eng zu, aber wir haben gut dagegengehalten:

* 4. Platz: Standardboot Premier Mixed

* 4. Platz: Smallboat Premier Women

* 5. Platz: Smallboat Premier Open

Am Sonntag warteten zum Abschluss die berüchtigten 2000 Meter mit ihren engen Wenden. Gestartet wurde nach den Ergebnissen vom Samstag. Wir haben noch einmal die letzten Reserven mobilisiert:

* 5. Platz: Standardboot Premier Mixed

* 5. Platz: Smallboat Premier Women

* 8. Platz: Smallboat Premier Open

Auch unsere Junioren hatten ein hartes Programm. Wegen der Altersunterschiede im Team mussten sie in der U18-Kategorie ran und haben sich tapfer geschlagen:

* U18 2000m: 5. Platz

* U18 500m: 4. Platz im Hoffnungslauf

* U18 200m: 4. Platz im Hoffnungslauf

Feiern und Heimreise

Nach der anstrengenden Woche liessen wir die EM im Beach Resort an der Strecke ausklingen – mit Bier, gutem Essen, Musik und den anderen Teams.

Montagmorgen ging es zurück in die Schweiz. Der Partybus wurde spontan zum Schlafbus umfunktioniert. Am Bahnhof Greifensee verabschiedeten wir uns in die Schweizer Sommerhitze. Bis zur WM nächstes Jahr in Hongkong sehen wir uns jetzt erst einmal als Konkurrenten an der SM auf dem Wasser wieder!

Danke! Ein grosses Dankeschön an alle Fans und Familien vor Ort für den Support mit Fahnen und Trycheln, an alle zu Hause fürs Daumendrücken, an das Junioren-Team, welches das Premier-Team lauthals unterstützt hat, und an Vitamin Well für die Verpflegung mit Getränken.

Ein neuer Drache erwacht

Am letzten Dienstag war es endlich soweit und unser jüngster Drache ist zum leben erwacht 

Schon seit längerem hegten wir den Wunsch unsere Drachenbootflotte zu erneuern. Seit an der letzten Generalversammlung dafür grünes Licht gegeben wurde, stieg die Vorfreude kontinuierlich an. Vor Kurzem war es dann soweit und wir durften unser neues Boot in Empfang nehmen. Damit das Schmuckstück auch aufs Wasser kann, galt es am letzten Dienstag das Boot zu taufen und unseren jüngsten Drachen zu erwecken.

Nach alter Tradition erfolgt die Erweckung durch das Bemalen der Augen. Dadurch erwacht der Geist des Drachen und er erhält seine Kraft. Damit unser Drache auch mutig ist und sein Team immer sicher ans Ziel bringt, wurde er symbolisch mit einem Schwert berührt. Ebenfalls wurde er mit Asche von Geld eingerieben, als Zeichen von Fairness, Ehrlichkeit und um seine Unbestechlichkeit zu besiegeln. Damit der Drache weiss wo seine Wurzeln sind und auch immer wieder nach Hause findet, wurde der Kopf im Anschluss mit etwas Wasser aus dem heimischen Zürichsee übergossen. Und um ihn zu besänftigen, wurde der Drache zu guter Letzt ausgiebig gefüttert, damit er für seine Crew und seine Umgebung ungefährlich ist. 

Nachdem der Drache erwacht war, galt es natürlich auch noch dem Boot selbst seinen Namen zu geben und ihm damit seinen Charakter zu verleihen. Und wie heisst es? AKELA! Der Name Akela steht für Stärke, Weisheit und Führung. Wer den Namen Akela trägt, dem wird nachgesagt mutig und klug zu sein und nie zurückzuweichen. Also genau das, was man in einem Drachenboot braucht. Denn auch hier gilt: alle ziehen gemeinsam und keiner springt über Bord nur weil es anstregend wird. Akela soll uns immer daran erinnern was wirklich zählt: Zusammenhalt, Mut, Ausdauer und die Fähigkeit trotz brennender Arme weiter füreinander zu kämpfen (und dabei auch noch motiviert zu lächeln). 

Jetzt da wir den Drachen erweckt und Akela getauft hatten, war es endlich Zeit für die Jungfernfahrt. So aufgeregt und freudig wie kleine Kinder die das Glockenläuten des Weihnachtsmannes hören, liessen wir das Boot das erste mal zu Wasser. Beim anschliessenden Training hat sich dann auch gleich gezeigt, dass sich Akela auch in etwas stürmischeren Gewässern wohlfühlt. Mit der anstregenden Trainingseinheit ging auch die Jungfernfahrt von Akela zu Ende und wir stiessen im Anschluss bei einem Apero nochmals gemeinsam auf unseren neusten Zuzug an. 

Wir wünschen Akela viele starke Rennen, gute Kameradschaft und jede Menge unvergessliche Fahrten. Möge Sie immer schnell durchs Wasser gleiten und möge der Kurs immer klar sein. Möge Akela Stürmen trotzen, Wellen meistern und an Stegen elegant anlegen – oder zumindest ohne grösseren Sachschaden. Und falls Akela doch einmal kentern sollte, dann möge wenigstens jemand ein gutes Video davon machen. 

Drachenbootrennen Solothurn

Drachenbootwettkampf in Solothurn: Ein unvergesslicher Abschluss der Rennsaison in der Aarestadt

Am 30. August 2025 fand zum dritten Mal das Drachenbootrennen Solothurn statt und zum ersten Mal mit Meilemer Beteiligung. Ein Tag voller Action, Abenteuer und vor allem Spass!

Der Tag begann vielversprechend, so drückten auf der Hinfahrt die ersten Sonnenstrahlen durch den weichenden Morgennebel und versprachen einen herrlichen Spätsommer Tag. Aber nein, das Wetter hatte noch einige Überraschungen parat. Von strahlendem Sonnenschein bis hin zu Starkregen. Doch als Wassersportler liebt man das flüssige Nass egal ob von oben, von unten oder aus dem Glas. So konnte das Wetter die gute Laune nicht trüben sondern führte im Gegenteil zu spontanen Energieausbrüchen und Regentänzen.

Neue Gesichter im Team

Obwohl die Boote in Solothurn jeweils nur mit 16 Paddlern bestückt sind, waren wir auf etwas Hilfe angewiesen um unser Team zu komplettieren. An dieser Stelle vielen Dank an Chrigi fürs Einspringen (erstes Mal im Drachenboot und gleich Vollgas) sowie die netten Trommler und Steuerleute. Aber nicht nur für Chrigi war Solothurn eine Premiere. Auch Denise und Bea konnten ein weiteres «erstes Mal» auf ihrer Liste abhacken. Als sie erfuhren, dass sie für den Schlag nominiert wurden war Ihre Nervosität förmlich spür- und hörbar. Aber Sie rockten das Boot mit ihrer Energie und fanden, trotz wenig Beinfreiheit, Gefallen an der Rolle als Speerspitze.

Geselligkeit und gute Aussicht

Die Zeit zwischen den Rennen wurden unterschiedlich genutzt. Street Food Festival, kulturelle Spaziergänge durch die Altstadt oder einen Abstecher zur Stärkung in die Beiz. Die letzten Funrennen sowie den Finallauf der Elite schauten wir gemeinsam aus dem Restaurant direkt an der Aare. Während es für die Teams auf dem Wasser nochmals volle Konzentration hiess, hiess es für uns bereits «fünf mal es öufi bitte».

Heimfahrt mit Hindernissen

Für ein weiteres Highlight sorgte die Heimfahrt mit dem Zug. Tsering lernte auf die harte Tour, dass Pünktlichkeit wichtig ist, denn wenn man zu spät kommt, bleibt die Tür zu! So zog sich die Heimreise etwas in die Länge. Aber am Ende haben es Alle gut nach Hause geschafft und der Drachenbootwettkampf in Solothurn bleibt Allen als ein unvergesslicher Tag voller Spass, Adrenalin und Geselligkeit in Erinnerung. Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal!

Schweizermeisterschaft

von Beatrix Bohle

16. August 2025: Dreimal 222 Meter und einen 2000 Meter Verfolgungsrennen auf dem schönen Züri-See werden wir heute fahren im Kampf um den Titel gegen 5 andere Boote: DBC Eglisau, DBC Eglisau 2 (Junioren) und die Greifensee Dragons. Zwei deutsche Boote, DWSC Bodensee und das Donnerdrachen Böötli haben sich auch dazwischen «geschmuggelt» – sie paddeln ausser Konkurrenz für den Meistertitel.

Bei bestem Paddel-Wetter sind wirklich Alle parat (Wiä nur öpis!) und das heisst auch: eigens für uns angereiste Fans (Megaaa!), frühzeitig aufgeladenes Boot und nachts herangerauscht, Tattoos und sogar Kuchen zur Stärkung. Für einige Teammitglieder ist es das erste Mal, während andere mit Erfahrung glänzen. Der See glitzert, naja, sagen wir jedenfalls ist genug Wasser da laut Chriggi, die Stimmung ist gut und wir sind bestens vorbereitet dank zahlreicher Trainingsteilnahmen (so war es doch!) und seriöser Vorbereitung. Jetzt geht’s los!

Endlich voll parat am Start auf dem Wasser mit allen Booten hört es sich unzählige Male so an: Einen Meter vor, zurück, ein, zwei Kopflängen vor, zurück, stopp, bremsen … es geht länger. Das Startsignal lässt auf sich warten, denn auch der Wind ist jetzt bereit. Die Nervosität kann sich so also nochmals steigern. Unser Steuermann Chriggi hat jetzt wohl den härteren Job – und sehr gute Nerven. Und dann endlich: Are You ready, attention, piiiiiiiep. Chriggi und Nora (Trommel) holen den Drachen aus uns heraus. Was sie an Stimmvolumen, Steuerkunst, Rhythmus bieten setzen wir in Muskelkraft um – und unser Boot läuft und läuft. Auf der Strecke peitschen wir das Boot nach vorn, Schlag um Schlag, wir geben Alles. Was die anderen Boote machen – egal, wir sind ein Team, im Jetzt und Hier zusammen eine Maschine. Und dann glücklich im Ziel, Sauerstoff tanken, den Herzschlag spüren… runterkommen.

Nach einer guten Stunde Pause und der Ansage um mehr Konzentration und explosivem Start geht es ins zweite Rennen. Und diesmal speien wir noch mehr Feuer: der Rhythmus, der Start, das Adrenalin, die Konzentration – da geht noch mehr. Und das bestätigt uns auch unser Trainer Oli nach dem Rennen und wir bleiben motiviert. So mobilisieren wir unsere Reserven für das letzte Mal Kurzstrecke. Im dritten Lauf zeigen wir es unseren Gegnern nochmal, Alles usse! Wir kämpfen mitenand. Go Meilen, gooooooo! Und dann haben wir auch das vollbracht. Wir haben unser Ziel erreicht: als ein Team gut auf der Strecke, füreinander gekämpft, gelitten, durchgehalten, den Wettkampf genossen.

Allerspätestens jetzt brauchen auch die tapfersten und erfahrensten Drachenboot-Kriegerinnen und Krieger etwas Pausenglück. Essen, abhängen, auf in die Horizontale oder an die Kaffeebar. Und dann war da ja noch was: 2000 Meter als Verfolgungsrennen, aufgeteilt in vier Mal 500 Meter, also mit drei Wenden. Die Boote starten im 20 Sekunden Abstand nacheinander, so ergeben sich spannende Überholmanöver. Das fühlte sich aber zunächst ganz anders an. Hoppla, der Kreislauf ist grad so schön unten, die Sonne ballert, die Abkühlung ruft, hat noch jemand einen Zuckershot? Und dann wacht der DBC Meilen doch noch auf. Auf geht`s! Drei Wenden danach, ein Überholmanöver der Gegner später und ein letztes Aufholmanöver unsererseits, haben wir es geschafft! Als Team, als Maschine, als Never-give-up. Bravo!!!

Die Siegerehrung schon kurz darauf hören wir uns mit Anstand und Würde an, denn für`s Siegerpodest hat es leider nicht gereicht. Aber wir sind reich an gemeinsamer Erfahrung, Muskelkraft, geteilter Freude und dem DBC Meilemer Teamgeist. Bevor uns die Tränen kommen oder der Lachflash: auf ins nächste Rennen! Go Meilen goooooooooo!

Rückblick Schnuppertraining

Bereits zwei erfolgreiche Schnuppertrainings liegen hinter uns und wir können uns über einige Neuzugänge freuen. Mit zwei Booten sind wir bei bestem Wetter in den Sonnenuntergang gepaddelt und haben die Stimmung auf dem See in vollen Zügen genossen. Natürlich durfte auch das Abschlussrennen nicht fehlen, bei welchem beide Boote 100% Einsatz und viel Kampfgeist gezeigt haben.

Weitere Bilder und Videos von den Schnuppertrainings findest du auf Instagram (dbc_meilen).

Unser nächstes Schnuppertraining in diesem Jahr findet am Donnerstag, 28. August statt. Wir treffen uns um 19:00 beim Bootsunterstand neben dem Parkplatz der Badi Meilen. Komm vorbei!

Tierischer Star beim DBC Meilen

Janina-die-Kuh-des-DBC-Meilen

Jetzt ist es offiziell: Janina ist neu ein Teil des Drachenboot Club Meilen. Der Verein hat per 2023 die Teilpatenschaft für die hübsche Milchkuh übernommen. Janina gehört zu Adrian Haggenmacher vom Hof Hinterburg. Genau dort war das Paddelteam am Samstag, den 5. August 2023 zum Apéro zu Gast, um sich über die fortschrittliche Technik am Hof zu informieren.  Adrian hat nicht nur ein Herz für seine Kühe, sondern auch für Sportler. Vielen Dank, dass wir unseren Drachenboot-Anhänger bei Dir parkieren dürfen!

Der Meilemer Hof Hinterburg ist nicht nur für seine moderne, tierfreundliche Haltung bekannt, sondern auch für seine Tierpatenschaften und Rentenkühe.

Wir empfehlen allen einen Besuch seines Streichelzoos, Hofladens sowie die Unterstützung seiner tierischen Patenschaftsmodelle.

Ausserdem fand im Rahmen des Club-Ausflugs ein ganz spezielles Fotoshooting statt. Mehr dürfen wir aber noch nicht verraten: stay tuned!

 

Kuehe am Hof Hinterburg
Hier kommen die Stars vom Hof Hinterburg

Skiweekend in Valbella – familiär und legendär

Skiweekend des DBC Meilen in Valbella 2021

Gleich vorweg: Alle Teilnehmer:innen des Skiweekends verfügen über die nötigen Corona-Zertifikate. Doch trotz oder vor allem wegen harter Zeiten dürfen Teambuilding, Sport und Ablenkung nicht zu kurz kommen!

So machten sich auch diesen Januar die Schneesport-begeisterten unter den DBC-Meilen-Mitgliedern auf in die Berge. Wie in den Jahren zuvor wurde das Erlebacherhuus in Valbella als Destination auserkoren.

Mit von der Partie waren auch wieder die Familien der Meilemer Paddler. Gemeinsam verbrachten sie mindestens einen wundervollen Tag bei schönstem Sonnenschein und bester Schneelage.

Therese, Alain, Dani und Christian tummelten sich mit Ski und Snowboard auf der Piste, während unsere Neu-Mitglieder Romy und Anna die Schneeschuhe auspackten. Wunderbar sind alle wieder unversehrt zurück!

Und weils so schön war, wird es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage des DBCM-Skiweekends geben. Dann wieder mit mehr Beteiligung und ohne Virus.

Oliver Meier – das erste Frei- und Ehrenmitglied des DBC Meilen

Trainer Oliver Meier mit den Co-Präsidenten Sandra Adlesgruber und Daniel Kaufmann

Eines haben der DBC Meilen und Trainer Oliver Meier gemeinsam: 25 Jahre erfolgreiche Paddelgeschichte.

1996 machte ein Meilemer Fitness-Trüppli Ernst und entschied, seine Leidenschaft für Plauschrennen auf einen professionellen Level zu heben: der DBC Meilen war geboren. Mit an Bord: Oliver Meier. Damals noch jung und unbescholten 🙂  irgendwo hinten auf Reihe X im Boot. Der DBC Meilen siegte am laufenden Band und war weit über die Ländergrenzen für seine Stärke bekannt. Doch die extrem ruhmreichen Zeiten vergingen (sie kommen wieder, keine Sorge) und die meisten Paddler von damals hängten ihr Arbeitsgerät an den Nagel.  Nur einer nicht: Oliver. Er blieb dem Club treu und paddelte sich bis an die Spitze.

Mittlerweile ist er mehrfacher Schweizer Meister und erreichte 2015 im Boot der Schweizer Nationalmannschaft sogar zwei Mal den dritten Rang (WM Canada, 2015, Kategorie: Open, Distanzen: 500 m und 2000 m).

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung wurde das Urgestein der Schweizer Paddel-Landschaft zurecht für seine Treue als erstes Frei- und Ehrenmitglied des DBC Meilen ausgezeichnet. 

Oli, wir sagen DANKE für Deinen unermüdlichen Club-Einsatz und hoffen, noch viele weitere Jahre, von Deinem Wissen und Deiner Erfahrung profitieren zu dürfen!

Der Vollständigkeit wollen wir hier noch all unsere Ehrenmitglieder erwähnen:  Michael Vogel alias „Vögi“, „Päde“ Patrick Peter, Dominik Mäder und Andy Glarner. Sie alle haben es in die Hall of Fame des DBC Meilen geschafft – auch wenn sie keine 25 Jahre durchgehalten haben 🙂

Im Bild: Die Co.-Präsidenten Sandra Adlesgruber und Daniel Kaufmann mit Trainer Oliver Meier (Mitte), der 25 Jahre Paddelgeschichte schreibt.